Vom 15. bis 17. Juli fand das diesjährige Trainingslager
der Schwimmfreunde Hegnach statt. In diesem Jahr wurde die
Stadt Balingen als Trainingsort ausgewählt.
Am Freitag trafen wir uns alle gegen 14 Uhr am Hegnacher Hallenbad
um gemeinsam gegen 14.30 Uhr aufzubrechen. Mit drei Kleinbussen
und einem PKW machten wir uns auf in Richtung Balingen. Als dann,
nach der 90-minütigen Fahrt alle 22 Schwimmerinnen und Schwimmer an
der dortigen Jugendherberge angekommen waren, wurden wir vom
Herbergsvater in die Regeln der Jugendherberge eingeführt.
Nach der knappen Einführung konnten wir dann alle unsere Zimmer beziehen.
Um 18.00 Uhr gab es dann das erste Essen für uns. Hierbei konnte
jeder die Energie aufnehmen, die für das Training in den nächsten
Tagen nötig war. Es gab Schnitzel mit Spätzle und reichlich gesundem
Gemüse (Insgesamt verzehrten wir im Trainingslager 105 Brötchen,
22 Brezeln, 5kg Äpfel, 30 Würstchen, 25 Steaks, 4 Kisten Mineralwasser,
3 Kisten Apfelsehorle, 6 Gurken,...). Das war genau das Richtige zum Beginn
des Wochenendes. Nach dem Essen machten wir einen kleinen Rundgang durch
die Innenstadt von Balingen. Dort liefen schon die Vorbereitungen für das am
Wochenende stattfindende Balinger Stadtfest auf Hochtouren.
Wir nutzten den Besuch der Stadt für einen kleinen Nachtisch.
Die beiden Vorstände spendierten jedem der Schwimmer ein Eis. Die Bestellung
umfasste sagenhafte 90 Kugeln Eis! Nachdem jetzt auch der letzte Schwimmer
satt war, entschieden wir uns noch eine Kleinigkeit trinken zu
gehen und gemütlich zusammen zu sitzen. Gegen 22.30 Uhr kamen wir
wieder an unserer Unterkunft, welche direkt in der Stadt liegt, an.
Wer wollte, konnte noch ein wenig draußen vor der Jugendherberge sitzen
und sich über den morgigen Tag oder andere Themen unterhalten.
Gegen 23.45 Uhr gingen dann aber auch die letzten Lichter in den Zimmern aus.
Am Samstag klingelten die Wecker schon sehr früh. Für manche sogar
ein bisschen zu früh. Doch dies war auch notwendig, bei dem vollen
Trainingsprogramm was heute vor uns stand. Doch zuerst gab es Frühstück.
Jeder konnte sich am reich gedeckten Büfett bedienen und
das essen was ihm am besten schmeckte. Von Brezel bis Joghurt und Obstsalat
gab es alles, was zu einem guten Sportlerfrühstück gehört. Um 9.00 Uhr liefen wir
zum nahe gelegenen Freibad, um gegen 9.30 Uhr mit unserer ersten, knapp
zweistündigen Trainingseinheit zu beginnen. Obwohl einige noch ziemlich müde
waren, zogen alle voll mit und gaben ihr Bestes. Auch die Kleinsten überzeugten
durch eine hervorragende Trainingsleistung. In diesem ersten Training unter
freiem Himmel, stand zum größten Teil die Stilarbeit im Vordergrund.
Als alle die vorgegebenen Bahnen absolviert hatten, konnten wir uns vom
ersten Trainingsabschnitt erholen und Kräfte für das nächste Training sammeln.
Einige relaxten in der Sonne oder im Schatten, andere spielten ein wenig
Fußball, Volleyball, Badminton oder Karten.
Nachdem wir zur Mittagszeit gegessen hatten, folgte eine knappe Stunde
danach die zweite von drei Trainingseinheiten an diesem meist sonnigen Samstag.
In den bevorstehenden 90 Minuten trainierten wir hauptsächlich die Ausdauer.
Insgesamt wurden knapp zwei Kilometer Schwimmstrecke zurückgelegt. Danach
folgte wieder eine kleine Pause zur Erholung, die jeder voll ausnutzte.
Um 15.30 Uhr bestritten wir unsere dritte und somit letzte Trainingseinheit an diesem Tag.
Als wir wieder an unserer Jugendherberge angekommen waren, fielen die meisten
schon erschöpft in ihre Betten. Aber der Hunger musste ja auch noch gestillt werden.
Dazu grillten wir am ca. zwei Kilometer entfernten Grillplatz. Diese leckere
Stärkung hatten sich auch wirklich alle Schwimmer (und auch unser Trainer Alex) richtig verdient.
Am Abend durften die etwas älteren Schwimmer noch aufs Balinger Stadtfest, die kleineren
konnten sich im Haus beschäftigen oder die vor der Jugendherberge aufgestellte
Hüpfburg unsicher machen Doch die meisten waren so erschöpft, dass sie lieber auf
ihre Zimmer gingen und früher als erwartet einschliefen. Die ältere Schwimmergeneration
amüsierte sich dagegen noch ein wenig in der Stadt, bei einem kleinem Bier oder einem Cocktail.
Aber um 01.00 Uhr fielen auch sie müde in ihre Betten und träumten vom harten aber guten Training.
Am Sonntagmorgen machten wir uns nach dem Frühstück wieder auf ins Freibad. Heute stand
nur ein Training auf dem Trainingsplan. Trotz Muskelkater vom vorigen Tag, stiegen
alle wieder freiwillig ins Becken. Nach knapp 100 Minuten hatten wir auch dieses
letzte Training hinter uns gebracht. Nun blieb noch einige Zeit um sich noch so im
Freibad zu amüsieren oder einfach nur um auf der Wiese ein kleines Nickerchen zu machen.
Um kurz nach zwei traten wir dann die Rückreise in unser geliebtes Hegnach an.
Doch allerdings machten wir noch einen fast schon traditionellen Zwischenstopp.
Wir statteten, wie nach den letzten Trainingslagern auch, der beliebten
Fastfood-Kette mit dem ,,M" einen kleinen Besuch ab. Dazu mussten wir unseren
Trainer Alex überreden, doch der willigte schon nach einer nur sehr
kurzen Bedenkzeit (ca. 1 sec) ein. Dies war für alle Schwimmer eine kleine
Belohnung für das gute Training. Um halb fünf trafen wir dann wieder am Hallenbad in Hegnach ein.
Für alle Schwimmer war dieses Wochenende ein anstrengendes aber schönes Erlebnis. Jeder einzelne
freut sich schon auf das nächste Trainingslager.
Ein Dankeschön geht an die beiden Vorstände Herr Wahl und Herr Schrenk, die uns ein ganzes
Wochenende ertragen mussten (hoffentlich war es nicht zu schlimm ;-) ), ebenso an
Herrn Rückerl der sich freundlicherweise als Fahrer zur Verfügung stellte und
natürlich an unseren Trainer Alex und an die anderen Betreuer.